Jahrelang haben die Ermittlungen gegen einen Klagenfurter Mediziner gedauert, jetzt gibt es eine nicht rechtskräftige Anklage: Der Mann soll wegen 35-facher Körperverletzung und schweren Betrugs vor Gericht.
Vor vier Jahren sind die ersten Vorwürfe gegen einen bekannten Zahnarzt aufgetaucht: Er habe Patienten nicht nötige Behandlungen aufgeschwatzt und bei den Kassen falsche Leistungen abgerechnet. Nachdem sich die Patientenanwaltschaft in Kärnten eingeschaltet hatte und erste Ermittlungen aufgenommen wurden, hat das Land sogar ein Berufsverbot verhängt.
Jetzt ist auch die Arbeit der Staatsanwaltschaft fertig. Wie die „Kärntner Krone“ erfuhr, gibt es eine Anklage wegen vielfacher Körperverletzung und schweren gewerbsmäßigen Betrugs. Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig; dem Ex-Zahnarzt droht bei einem Prozess Haft.
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