Kopfverletzung
Selbst gebastelter Knaller tötet Mann in Deutschland
Ein Böller-Bastler in Kiel verletzte sich am Silvestertag schwer und verursachte eine stundenlange Evakuierung benachbarter Häuser, etwa 60 Menschen mussten zeitweise ihre Wohnungen verlassen. Das Munitionsräumkommando rückte an, um weitere gefundene Sprengstoff-"Selbstlaborate" zu entschärfen, wie ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) mitteilte. Der 31-Jährige hatte sich bei einer Explosion schwer an Hand und Gesicht verletzt.
Verletzungen mit Böllern auch in Hamburg: Einem 20-Jährigen wurde ein Finger abgerissen. Hart traf es auch eine 27-Jährige: Aus Unachtsamkeit explodierte eine Rakete direkt neben ihrem Kopf. Sie erlitt Verbrennungen im Gesicht und ein Knalltrauma. Ein 26-jähriger verletzte sich beim Zünden eines Böllers schwer an der rechten Hand. Ein Mann in München zerfetzte sich die Hand, als er einen Silvester-Knaller loslassen wollte. In Völklingen (Saarland) riss ein Silvesterkracher einem jungen Mann mehrere Finger ab.
Bursche in Holland bei illegalem Feuerwerk getötet
In den Niederlanden kam in der Silvesternacht ein 13-Jähriger bei einem illegalen Feuerwerk ums Leben. Der Bub schaute auf einem Campingplatz bei der Stadt Harderwijk (Provinz Gelderland) gemeinsam mit seinen Eltern zu, als Unbekannte einen nicht zugelassenen Feuerwerkskörper zündeten. Er erlitt schwere Verletzungen und starb im Krankenhaus, teilte die Polizei mit. In Den Haag wurden vier Polizisten von Raketen verletzt, zwei von ihnen schwer.
Bei einer Silvesterfeier im süditalienischen Crispano wurde ein Mann versehentlich erschossen. Der 39-Jährige wurde auf seinem Balkon von einer verirrten Patrone getroffen und war sofort tot, berichteten italienische Medien am Samstag. In Süditalien wird um den Jahreswechsel oft in die Luft geschossen. Mindestens 70 Menschen wurden im Raum Neapel nach italienischen Medienberichten durch Knallkörper verletzt.
Auf den Philippinen starben vier Menschen bei den Feierlichkeiten: Drei wurden von verirrten Patronen tödlich getroffen, ein 19-Jähriger wurde bei einem Streit über das Feuerwerk erstochen.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.