Als wichtigsten Schwerpunkt nannte Niessl nach wie vor den Kampf für Beschäftigung und Jugendbeschäftigung im Land. Aber auch die weitere Förderung der Bildung und die Bewältigung des Wegfalls der Übergangsfristen am Arbeitsmarkt sind Herausforderungen, die auf das Burgenland zukommen.
"Vor wenigen Tagen, am 28. Dezember, waren es genau zehn Jahre, dass ich zum ersten Mal zum Landeshauptmann des Burgenlandes gewählt wurde. Ich bin dankbar dafür", meinte Niessl. Diese zehn Jahre seien von Veränderungen geprägt gewesen: Am 1. Mai 2004 erfolgte der EU-Beitritt unserer Nachbarn, im Dezember 2007 sind die Schengen-Grenzen gefallen. "Das Burgenland war und ist von diesen tief greifenden Veränderungen besonders stark betroffen."
"Energiewende", Tourismus und Arbeitsmarkt
War das Burgenland einst Schlusslicht, so sei es nun in vielen Bereichen an der Spitze anzutreffen. "Wir haben heute um 11.000 Arbeitsplätze mehr als im Jahr 2000, wir haben 500.000 Nächtigungen mehr im Tourismus, wir haben das Sozial- und Gesundheitswesen abgesichert und das Angebot weiter ausgebaut. Wir können etwas, wir leisten etwas, und wir sind stolz darauf, Burgenländer zu sein", ließ Niessl die Burgenländer wissen.
Auch das Jahr 2011 werde man erfolgreich gestalten können. Und zwar durch die Schaffung weiterer Arbeitsplätze im Land, durch die Förderung und Stärkung der Wirtschaft, durch weitere Zuwächse im Tourismus, durch die "Energiewende", die im Burgenland geschafft wurde. Schon sehr bald würden im Burgenland einhundert Prozent des Stroms aus erneuerbarer Energie erzeugt.
Freiwilligkeit und Ehrenamt haben "hohen Stellenwert"
Das Jahr 2011 ist ein besonderes Jahr für das Burgenland. Das Jubiläum "90 Jahre Burgenland" steht an. Aber nicht nur "90 Jahre Burgenland" und das Liszt-Jahr werden 2011 prägen - 2011 ist auch das "Europäische Jahr der Freiwilligen". Freiwilligkeit und Ehrenamt hätten in der Geschichte des Burgenlandes einen hohen Stellenwert, so Niessl.
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