Es habe insgesamt zehn Festnahmen, neun Strafanzeigen und rund 20 Verwaltungsanzeigen gegeben. Die Einsätze hätten sich aber in "einem üblichen Rahmen" befunden. Ein "gröberer Zwischenfall" sei vorerst nicht verzeichnet worden. Das Rote Kreuz musste 15 Personen wegen Kreislaufkollaps in die Innsbrucker Klinik einliefern und 40 Besucher wegen leichter Verletzungen an Ort und Stelle behandlen. Im Großen und Ganzen hätte der Umfang der Einsätze den Erfahrungen der letzten Jahre entsprochen, so ein Sprecher.
Tennengebäude vollkommen zerstört
Das Feuer in Grinzens (Bezirk Innsbruck-Land) war gegen Mitternacht ausgebrochen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Tennengebäude und der darunter liegende Stall bereits in Vollbrand. An den Löscharbeiten waren rund 190 Mann beteiligt. Das Wirtschaftsgebäude wurde vollkommen zerstört. Verletzt wurde niemand. Auslöser dürfte ein Feuerwerkskörper gewesen sein.
Irrläufer landete auf Wohnungsbalkon
Der Wohnungsbrand in Zirl ist ebenfalls ein Resultat der Silvesterknallerei: Ein 36-jähriger Einheimischer hatte im Bereich der Innauen in Zirl mehrere Raketen abgeschossen. Ein Irrläufer landete laut Exekutive am Balkon einer Wohnung eines Mehrparteienhauses. Die mit Styropor gedämmte Fassade habe sofort zu brennen begonnen. Durch die Hitze wurde das Küchenfester sowie die Balkontüre nach innen gedrückt und das Feuer breitete sich in der gesamten Wohnküche aus. Die alarmierten Feuerwehrmänner verhinderten aber ein Übergreifen der Flammen auf die restliche Wohnung.
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