Sprecherin wehrt sich

Schüler lassen sich nicht als Verlierer abstempeln

Niederösterreich
07.04.2021 10:42

Corona-Jahrgänge im Bildungswesen müssen gegen Vorurteile ankämpfen. Schulsprecherin Marlies Planegger verteidigt ihre Generation.

Den „Schülern von heute“ würde es aufgrund von Corona-Krise und Distance Learning an Bildung mangeln, sie hätten kaum Zukunftschancen. Mit solchen vorschnellen Bewertungen ist die Jugend derzeit konfrontiert. „Die Realität schaut aber anders aus“, betont Marlies Planegger. Sie ist Schulsprecherin der Höheren Umweltlehranstalt in Yspertal: „Wir arbeiten hart und mitunter mehr als vor der Pandemie“, stellt sie fest.

Wertvolle Kompetenzen in kurzer Zeit angeeignet
„Bildung ist Zukunft, das ist uns klar. Und dafür halten wir durch“, schildert Planegger. Noch nie habe es eine Generation Jugendlicher gegeben, die sich in kurzer Zeit so viele wertvolle Kompetenzen angeeignet haben: „Dazu zählen etwa Eigenmotivation, effektive Nutzung digitaler Medien, Flexibilität und selbstständige Wissensaneignung.“ Die Wirtschaft könne sich auf solche Arbeitskräfte der Zukunft freuen.

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