Flugrettungsarzt:

„Bei Notfällen sind wir in 3 Minuten in der Luft“

„Leitzentrale, Christophorus 10, guten Morgen“ – seit nun schon 20 Jahren ist die Crew des C…10 jeden Tag einsatzbereit. Mehr als 20.000-mal hob der Rettungshubschrauber seither ab, um Leben zu retten. Flugrettungsarzt Martin Dünser (43) erzählt im „Krone“-Gespräch von seiner Liebe zur Arbeit in der Luft.
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Am 1. April 2001 übernahm die ÖAMTC-Flugrettung den Standort Linz/Hörsching. Seither hebt der C…10 mehr als 1000-mal pro Jahr ab. Die Crew setzt sich bei jedem Einsatz aus Pilot, Flugretter und Flugrettungsarzt zusammen – einer davon ist Martin Dünser, Anästhesist und Intensivmediziner am Linzer Kepler Klinikum. Er liebt seine Aufgabe über den Wolken: „Es ist toll, Teil dieses Teams zu sein. Wenn ein Notruf eingeht, sind wir in drei Minuten in der Luft und in etwa 13 Minuten am Unfallort. Dadurch steigen die Überlebenschancen der Patienten.“ Dünser ist in London „auf den Geschmack gekommen“. „Dort war ich der einzige Notarzt für 8 Millionen Menschen. Aus solchen Erfahrungen lernt man extrem viel“, schildert der Arzt aus Vorarlberg, der seit drei Jahren in Linz lebt. Hier absolviert er etwa drei Flugrettungsdienste pro Monat: „Ich freue mich jedes Mal darauf, das ist einfach ganz etwas anderes als der Alltag im Krankenhaus – man bekommt den Kopf frei. Auch wenn die Arbeitsbedingungen sehr herausfordernd sind.“

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