Skibergsteigen

„Mit Platz zwei ging ein Traum in Erfüllung“

Vorarlberg
30.03.2021 18:55

Vor etwas mehr als 14 Monaten war nach einem Gleitschirmabsturz nicht klar, ob der St. Gallenkirchner Daniel Zugg jemals wieder Leistungssport betreiben kann. Dazu kam, dass sich der 28-jährige vergangenen Sommer auch noch den Knöchel brach. Doch der Heeressportler gab nie auf, kämpfte beinhart und kann dank seines Willens nun sogar auf eine erfolgreiche Comeback-Saison zurückblicken.

Auch wenn die letzten Saisonrennen gelaufen sind - noch will Skibergsteiger Daniel Zugg seine „Arbeitsgeräte“ nicht in den Keller stellen. Am Montag ging es für den Montafoner bei strahlendem Sonnenschein auf die 2827 Meter hohe Drusenfluh im Rätikon. Für Daniel - trotz der technischen Schwierigkeiten des Berges - eine „Genuss-Tour“, bei der auch etwas an Zeit blieb, um die abgelaufene Saison ein wenig Revue passieren zu lassen.

„Nach dem Gleitschirm-Absturz im Jänner 2020 und meinem Knöchelbruch vergangenen Sommer war die Ausgangslage nicht ideal“, blickt der Atomic-Athlet zurück. „Von dem her waren meine Erwartungen gering, ich sah mich eher als Mitläufer.“ Umso größer dann die positive Überraschung, als Zugg Anfang Februar im Sprint von Flaine (Fra) mit Rang zwei sein drittes Weltcup-Podest erlaufen konnte. „Damit ist für mich schon irgendwie ein Traum in Erfüllung gegangen.“ Im weiteren Verlauf des Winters machten sich jedoch die fehlenden Einheiten aus dem letzten Sommer und auch der lädierte Knöchel bemerkbar.

„Am Saisonende ging mir etwas der Saft aus und die Schmerzen nahmen zu“, analysiert Zugg, dem Mitte April die Schrauben aus dem gebrochenen Knöchel entfernt werden sollen. „Danach kann ich mich hoffentlich schmerzfrei und noch intensiver auf die neue Saison vorbereiten.“ 

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