Montag nachmittag gegen 15 Uhr wurde die Stadtfeuerwehr Kufstein zu einem Gefahrguteinsatz gerufen. Bei einem Sattelanhänger eines Güterzuges wurde ein ein Gefahrgutaustritt festgestellt. Dabei handelte es sich um den Stoff „Natriumchlorat“.
Am Montag gegen 15 Uhr stellte ein Wagenmeister im Zuge von Routinekontrollen von Sattelaufliegern auf einem Güterzug auf dem Bahnhof Kufstein fest, dass aus dem Frachtraum eines Aufliegers weißes Pulver austrat. Im als Gefahrenguttransport gekennzeichneten Laderaum des Sattelaufliegers befand sich Natriumchlorat, das in „Bigpacks“ transportiert wurde, wovon einer aus bisher unbekannten Gründen beschädigt war.
Gebiet abgesperrt
Die Gefahrenzone rund um den Güterzug wurde abgesperrt, das Leck des „Bigpacks“ behelfsmäßig abgedichtet und der betreffende Wagon in die Ladezone verschoben, wo der gesamte Inhalt in luftdichte Plastikpanzen abgefüllt werden konnte.
Drei Stunden Einsatz
Lediglich eine geringe Menge kam mit dem Erdreich in Berührung, das Pulver konnte jedoch durch Beimengung von Wasser neutralisiert werden. Für die Gesundheit oder das Leben von Menschen bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Im Einsatz standen die FFW Kufstein mit 27 Mann und 6 Fahrzeugen, das Rote Kreuz mit 3 Mann und 2 Fahrzeugen, die PI Kufstein mit 8 Beamten sowie der Einsatzleiter der ÖBB.
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