Sehr eilig hatte es ein Lenker, der mit seinem Kleintransporter verschiedenste Firmen in Niederösterreich und dem Burgenland mit Autozubehörteilen beliefert hatte. Die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen sah er dabei wohl eher nur als Empfehlung. Sein Pech: Der Radarbox der Polizei entkam er jedoch nicht.
Seine Fahrtroute führte den Polen regelmäßig auch durch den Bezirk Mattersburg. Meistens war er in den tiefen Nachstunden zwischen 2 und 4 Uhr Früh unterwegs, offenbar in der Hoffnung, unbemerkt Gas geben zu können. Mit 95 bis 140 Stundenkilometern raste der Tempobolzer dabei durch eine 70er-Zone - wieder und wieder. Die dort montierte Radarbox dokumentierte die Fahrten stets mit einem „netten“ Foto.
In flagranti erwischt
Insgesamt 40 Mal wurde der Lenker mit weit überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Erhebungen der Landesverkehrsabteilung ergaben daraufhin, dass der Lenker in den vergangenen fünf Monaten von Polen aus regelmäßig Firmen mit Autozubehörteilen beliefert hatte.
In der Nacht auf Freitag ging der Mann den Beamten schließlich ins Netz. Weil er erneut mit überhöhtem Tempo unterwegs war, wurde er angehalten und kontrolliert. Gegenüber den Polizisten zeigte sich der Pole geständig. Wegen der insgesamt 41 Übertretungen wurde nun eine Verwaltungsstrafe in der Höhe von einigen tausend Euro für den Raser verhängt.
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