Blick in die Zukunft:

Wie wird unser Leben nach der Seuche sein?

79 Prozent der Oberösterreicher meinen, dass die Corona-Krise unseren Alltag mehr oder weniger stark verändern wird, zeigt eine aktuelle IMAS-Umfrage - siehe die Aufschlüsselung in der zweiten Grafik unten. Doch was wird sich konkret ändern? IMAS-Chefforscher Paul Eiselsberg blickt für die „Krone“ in die Zukunft.

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Die quantitative Einschätzung, wie stark sich unser Alltag ändern wird, stammt aus der IMAS-Umfrage anlässlich 10 Jahre OÖ-Zukunftsakademie des Landes – wir berichteten. Eiselsberg ergänzt im „Krone“-Chat, was sich aus seiner Sicht konkret ändern wird. Wobei das nicht auf aktuellen Umfrageergebnissen, aber auf seinen profunden Kenntnissen der Entwicklungen beruht. „Wir werden nicht ins Jahr 2019 zurückspulen“, ist Eiselsberg sicher. Aber Trends, die bereits vor der Pandemie begonnen haben, werden sich verstärkt fortsetzen. Etwa die Digitalisierung: „Home Office, Distance Learning und Online shoppen sind gekommen, um zu bleiben.“

Die eigenen vier Wände sind wichtiger
Ebenso der Trend, sich in die eigenen vier Wände – diese möglichst „aufgemöbelt“ – zurückzuziehen, wurde und wird immer stärker. Wir werden immer mehr zu einer individuellen, heterogenen Rückzugsgesellschaft. Wobei auch in der Pandemie gelernte Verhaltensweisen hängen bleiben werden. Eiselsberg: „Ich denke, das größte Fragezeichen ist das Sozialverhalten. Haben wir uns das Abstandhalten nun antrainiert? Werden wir mit anderen Personen in engen Innenräumen eher nicht in Kontakt treten?“

Aber es gibt doch viel Optimismus
All das heißt aber nicht, dass die meisten Menschen düster in die Zukunft blicken. Im Gegenteil: 49 Prozent der von IMAS repräsentativ Befragten verbinden mit dem Begriff Zukunft eher positive Aspekte, nur 6 Prozent eher negative.

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