Mit Euro unzufrieden
Jeder 2. Deutsche wünscht sich die D-Mark zurück
Ausland
26.12.2010 14:46
Auch neun Jahre nach Einführung des Euro-Bargeldes wünscht sich nach einer Umfrage immer noch fast jeder Zweite in Deutschland (49 Prozent) die D-Mark zurück. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Kölner YouGov-Instituts für die "Bild" hervor. Nur 41 Prozent wünschen sich demnach keine Rückkehr zur deutschen Währung.
Der Umfrage zufolge sind 51 Prozent mit dem Euro als Währung nicht zufrieden. Nur 17 Prozent hätten zudem das Gefühl, sie hätten seit der Euro-Einführung persönlich vom Euro profitiert, während 77 Prozent diese Frage mit Nein beantworteten. 67 Prozent der Befragten sorgten sich um die Stabilität des Euro, 56 Prozent fürchteten eine Inflation.
Der Euro wurde in Deutschland und zunächst zehn anderen EU-Ländern am 1. Jänner 1999 als Buchgeld, drei Jahre später am 1. Jänner 2002 erstmals als Bargeld eingeführt. Damit löste er die nationalen Währungen als Zahlungsmittel ab. Mittlerweile gehören 16 EU-Länder zum Euroland, Anfang 2011 kommt Estland hinzu.
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