Geduld war gefragt

Zwei Stunden Wartezeit beim neuen Corona-Testbus

„Ich bin um 9.20 Uhr bei der Schule in Wartberg angekommen, um Fotos zu machen. Als ich um 20 nach elf gefahren bin, sind immer noch dieselben Leute draußen gestanden und haben gewartet, dass sie endlich drankommen“, berichtet „Krone“-Fotograf Jack Haijes von den Startschwierigkeiten der mobilen Teststation des Landes. Geduld war also gefragt.

Bis zu 50 Leute am Vormittag
Der Wartberger Bürgermeister Franz Karlhuber berichtet der „Krone“: „Allein am Vormittag waren sicher 40 bis 50 Leute zum Testen beim Bus. Wir haben gemerkt, dass viele doch nicht so mobil sind, wie man annehmen täte. Wir haben ja in Kirchdorf und im Schloss Kremsegg in Kremsmünster zwei Teststraßen. Beide Standorte sind jeweils etwa sechs Kilometer entfernt.“

Inzidenz bei 1000
In Wartberg sind aktuell 45 der 2978 Gemeindebürger infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz betrug vor drei Tagen noch 1100, ist mittlerweile aber auf 940 gesunken.

Flaschenhals durch die fehlende Voranmeldung
„Ja, es stimmt, es gab Wartezeiten von dreißig bis 40 Minuten. Das Problem ist, dass es keine Vorregistrierung gibt“, erklärt Gerhard Durstberger vom Krisenstab des Landes, wie es zu dem Flaschenhalseffekt kam: „Wir versuchen das zu ändern. Ab Samstag gibt es einen zweiten Administrator für das Registrieren.“

„Tefferquote“ unbekannt
Bis 16 Uhr ließen sich insgesamt 130 Wartberger testen. Wie viele davon infiziert waren, wurde vorerst nicht bekannt gegeben. Der Testbus macht heute in Nußbach Station, am Wochenende ist er im Bezirk Vöcklabruck unterwegs.

Christoph Gantner
Christoph Gantner
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Freitag, 24. September 2021
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