Gefahr gebannt

Feuerwehr sprengt Eisstau auf der Schwechat

Niederösterreich
25.12.2010 12:50
Die Feuerwehr hat am Heiligen Abend auf der Schwechat im Bezirk Baden einen etwa 60 Meter langen Eisstau gesprengt, der sich aufgrund des warmen Wetters gebildet hatte. Da für die Abendstunden in dem betroffenen Gebiet mit Regen zu rechnen war, musste eine rasche Lösung gefunden werden, um die eisige Blockade zu beseitigen. Durch den Einsatz sei die Gefahr einer Überschwemmung gebannt worden, berichtete das Bezirkskommando Baden.

Der massive Eisstau hatte sich im Bereich der Gaupmannbrücke zwischen Alland und dem Gemeindegebiet von Klausen-Leopoldsdorf gebildet. Die örtliche Feuerwehr entschied sich nach einer Erkundung zur Anforderung der Sprenggruppe des Bezirks. Letztlich wurde eine 0,5 Kilogramm schwere Sicherheitssprengstoffladung, "gezielt unter einer Eisscholle platziert", gezündet. 

Die direkt neben der Schwechat vorbeiführende Landesstraße musste vorübergehend gesperrt werden. Die Florianis konnten aber nach rund eineinhalb Stunden wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken und zu ihren Familien nach Hause zurückkehren, um noch ein ruhiges Weihnachtsfest feiern zu können. 

Flussabwärts wurde noch ein weiterer Eisstau bei einer Wehranlage mit einem Bagger gelöst. 

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