Hunderte Unternehmen in Niederösterreich haben betriebliche Teststraßen eingerichtet. Beim Impfen gibt es bereits ähnliche Pläne.
Die Krise hat die Sozialpartnerschaft noch mehr zusammengeschweißt“, ist Helmut Schwarzl, Spartenobmann der Industrie in der NÖ-Wirtschaftskammer felsenfest überzeugt. Das manifestiere sich in den gemeinsamen Bemühungen, die Corona-Pandemie einzudämmen. So haben mehr als 220 Betriebe im ganzen Land eigene Teststraßen für ihre Mitarbeiter aufgebaut.
Auch bei den bevorstehenden Impfungen will man vereint die Initiative ergreifen. Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung (IV) und Land haben in den vergangenen Wochen erhoben, welche Unternehmen betriebliche Impfstationen anbieten wollen. Das Echo ist enorm: „320 Betriebe mit mehr als 100.000 Impfwilligen haben Interesse bekundet“, zieht Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer, eine erste Bilanz. „Dass Risikogruppen Vorrang bei den Impfungen haben, steht außer Diskussion. Aber danach muss es rasch Möglichkeiten geben, Schlüsselkräfte zu immunisieren“, sagt IV-Präsident Thomas Salzer. Beiden ist klar: Impfen ist ein großer Schritt zu Öffnung und Normalität.
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