Trauer angeordnet
Mindestens 58 Tote nach Massaker in Niger
Bei einem Massaker in Niger sind fast 60 Menschen getötet worden - die Angreifer auf Motorrädern schossen auf Menschen, die von einem Viehmarkt in ihre Dörfer zurückkehren wollten. Die Attacke geschah bereits am Montag - für Mittwoch wurde eine Staatstrauer in dem westafrikanischen Land angeordnet.
Noch bekannte sich keine Gruppierung zu dem brutalen Anschlag, der sich im Nordwesten des Landes in der Tillabéri-Region, an der Grenze zu Mali, ereignet hatte. In den Ländern der Sahelregion sind Terrorgruppen aktiv, die Al-Kaida oder dem Islamischen Staat die Treue geschworen haben.
Die Regierung hat in den wüstenhaften Weiten außerhalb der Städte wenig Kontrolle, was nicht nur dschihadistische Gruppen, sondern auch kriminelle Netzwerke ausnutzen. Vor allem in der Grenzregion zu Mali kommt es immer wieder zu schweren Attacken - wie etwa Anfang des Jahres bei den Dörfern Tchombangou und Zaroumdareye, wo mehr als 100 Menschen ums Leben kamen und viele verletzt wurden.
Quellen: APA/dpa
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