Ganze elf Tage mussten Gordana V. und ihr Lebensgefährte auf das Ergebnis eines PCR-Tests warten. Erst nach unzähligen Telefonaten und drei (!) Abstrichen erhielt die Familie das (positive) Ergebnis. Laut der Stadt Wien war eine Probe nicht auswertbar, eine andere verschwand leider.
Seit bereits elf Tagen befindet sich Gordana V. mit ihrem Sohn und Lebensgefährten Nesa in selbst verordneter Quarantäne. Und das kam so: Am Donnerstag, 4. März, ließ sich die 48-Jährige mit ihrem Freund in der Therme Wien auf Corona testen. „Der Antigen-Test von Nesa war positiv. Also wurde ein PCR-Test durchgeführt. Das Ergebnis sollten wir binnen zwei Tagen erhalten“, erzählt V. Doch so war es nicht.
Mobiles Testteam kam noch zwei Mal
Bei der Befundauskunft der Stadt teilte man ihr am Sonntag mit, dass kein Befund da sei. Ebenso wenig am Montag. „Eine Frechheit. Ich sollte bei 1450 einen neuen Termin ausmachen“, schildert V., die bereits wie ihr Lebensgefährte und Sohn Symptome wie Fieber und Halsschmerzen verspürte. Am Dienstag, 9. März kam ein mobiles Testteam vorbei. Doch wieder kein Ergebnis. Dafür rückte das mobile Testteam am 12. März erneut an. Und diesmal klappte die Auswertung: Am 15. März erhielt Familie V. ihr positives Corona-Ergebnis - nach einer wahren Odyssee und Problemen mit dem Arbeitgeber, da der Quarantänebescheid fehlte.
„Erste Probe nicht auswertbar, zweite verloren gegangen“
Doch wie konnte das passieren? „Leider war beim ersten Versuch in der Teststraße das abgenommene Material, der Speichel, nicht ausreichend. Bei der zweiten Entnahme dürfte die Probe verloren gegangen sein“, heißt es von der Stadt. Wie und wo, das wisse man nicht genau.
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