Die derzeitigen Zahlen sprechen leider nicht für eine prompte Kulturoffensive, aber im Wiener Jazzclub Porgy & Bess gibt es imme wieder Live-Konzerte zu bestaunen, die sich streamen lassen. Heute etwa mit der formidablen Ethel Merhaut.
Noch immer gibt es keine Live-Konzerte, aber noch immer gibt es die Live-Streams aus dem Wiener Musikclub Porgy & Bess. Heute, Dienstag, um 20.30 Uhr stellt dort die vom Opern- und Operettengesang kommende Sängerin Erhel Merhaut gemeinsam mit einem Jazz-Quartett ihre neue CD vor. „Süß & Bitter“ ist ihr Debüt bei Sony Classic Masterwork, das Anfang Mai erscheint, und führt mit Foxtrott, Tango und Walzer mitten in die Schlagerwelt der 20er- und 30er-Jahre.
„Schon als kleines Kind war ich fasziniert von den alten Schallplatten meines Großvaters, der eine riesige Sammlung von Oper bis Jazz und Chanson besaß“, erzählt die Künstlerin, die an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien klassischen Sologesang studierte. „Das Repertoire der 20er und 30er-Jahre, von Komponisten wie Friedrich Hollaender, Werner Heymann, Paul Abraham, Oscar Strauß, Robert Stolz, Ralph Benatzky und vielen mehr, begeistert mich und ermöglicht mir all meine stimmlichen Facetten einzusetzen. (...) Gleichzeitig möchte ich nicht in Nostalgie schwelgen, sondern suche einen modernen Ansatz, der den alten vergessenen Diven dieser Zeit huldigt, jedoch sie nicht imitiert.“
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