Mit erst 17 segelte Rosa Donner letzte Woche bei der WM der 470er-Bootsklasse in Vilamoura (Portugal) gegen die Weltbesten. Im Mixed-Bewerb gelangen ihr und Vorschoter Sebastian Slivon sogar zwei Top-10-Platzierungen. Am Ende gab’s Rang 17. „Das Gefühl im Bootspark war besonders, die Nervosität groß“, sagt sie.
Es war ihr absolutes Karrierehighlight - und das im ersten Bewerb des Jahres! Rosa Donner bewies letzte Woche einmal mehr, warum sie Kärntens größtes Segel-Talent ist. Das Ziel, bei ihrer WM-Premiere Erfahrungen zu sammeln, haben die Klagenfurterin und ihr Salzburger Partner mehr als nur erreicht. „Wir haben vor allem bei den Starts viel gelernt, können uns sicher noch bei der Annäherung an die Bojen verbessern. Aber der Speed hat gepasst“, resümiert sie.
Traum von Olympia
Die Premiere im Konzert der Großen lief also besser als gedacht. Ihre Anfänge hat Rosa in der „Optimist“-Klasse am Wörthersee gemacht, mit zwölf Jahren stieg sie in die 420er um. Erst ein Jahr segelt sie in der 470er-Klasse. „Die Segelfläche ist größer, es gibt mehr Möglichkeiten, das Boot einzustellen“, erklärt sie jene Klasse, in der sie eines Tages bei den Olympischen Spielen dabei sein möchte. „Das ist mein großer Traum. Ab Paris 2024 ist auch der Mixed-Bewerb olympisch - da wollen wir hin!“
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