Nach Rohstoff-Abbau

Naturparadies revitalisiert: Grün statt Schotter

Niederösterreich
14.03.2021 08:30
Mit Shropshire-Schafen, die in einem revitalisierten Grünparadies blöken, will ein Schotterbaron aus Gerasdorf bei Wien Vorwürfe entkräften, er würde mit dem Abbau anderswo Natur zerstören.

„Unsere sieben Vierbeiner haben für ihren Stall ein neues Dach erhalten, damit es ihnen in der kalten Jahreszeit an nichts fehlt. Sie sind wesentlicher Bestandteil unserer Landschaftspflege am – nomen est omen – Schafberg“, versichert der Schotterwerk-Betreiber Leopold Kovanda.

 Dass die britischen Blöker – die Rasse hat ihren Namen von der gleichnamigen Grafschaft – dort ein 22,5 Hektar großes Biotop gefunden haben, ist einem Generationenvertrag des Familienunternehmens mit der Stadt vor den Toren Wiens zu verdanken. Lobenswerte Eckpunkte: die Begrünung der Aushubdeponie, ein Konzept zur Reduktion der Verkehrsbelastung und die Rückgabe an die Natur nach 15 Jahren. Das Naherholungsgebiet mit vielen Bäumen steht den Bürgern dann 99 Jahre zur Verfügung. Dieses umfassende Ökokonzept ist auch für neue Aushübe geplant.

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