Ina Regen ist trotz Corona- und Kulturkrise in aller Munde. Nicht nur sitzt sie seit wenigen Wochen auf der „Starmania“-Couch, nun veröffentlicht sie auch ihr neues Album „Rot“ - und blickt im „Krone“-Gespräch optimistisch in die Zukunft.
Eigentlich war das Album schon vergangenes Führjahr so gut wie fertig. Doch dann kam Corona, der erste Lockdown - und diese „Wochen der Unsicherheit und Orientierungslosigkeit“, wie Ina Regen im Interview verrät. Die Veröffentlichung wurde in den Herbst verschoben. „Doch dann fühlte es sich nicht richtig an, dass diese Zeit und meine Gedanken dazu nicht vorkommen. Es hätte nicht zu der Stimmung von uns allen gepasst“, erklärt die sympathische Dialektsängerin.
Spielwiese
Also begab sich Ina auf ihre musikalische „Spielwiese“, wie sie es selbst nennt. „Wir haben viel herumexperimentiert, ausprobiert, wie weit man Dialektmusik gehen kann, uns aus Schubladen befreit. Das Ergebnis ist jetzt noch viel bunter, breiter und emotional tiefer als die ursprüngliche Version.“
Genannt hat sie ihr Album „Rot“ - weil „Rot die Farbe des Lebens“ und eben nicht alles nur schwarz oder weiß ist, wie es in Diskussionen mittlerweile so oft der Fall zu sein scheint. „Diskurs und Dialog sind so wichtig. Wir können anderer Meinung sein, uns unterscheiden, aber müssen uns immer darauf verständigen, dass wir alle Mensch sind.“
Lust auf die Bühne
Wie alle Künstler sehnt sich auch Ina Regen nach Bühnenluft. „So wenig bin ich seit der Musikschule nicht mehr aufgetreten. Aber ich bleibe optimistisch, dass wir im Sommer auf Tour gehen können.“ Bis dahin sitzt sie zumindest auf der „Starmania“-Bühne als Jurorin. Und am 8. März 2022 ist ein Auftritt zum Weltfrauentag im Wiener Konzerthaus geplant - bis dahin sollte es hoffentlich klappen...
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