30.000 € teures Blut

Nabelschnur-Transplantation rettet 68-Jährige

Als drittes Krankenhaus in Österreich und als erstes oberösterreichisches haben Spezialisten der Elisabethinen in Linz nun eine leukämiekranke Frau mit einer Nabelschnur-Transplantation gerettet. Weil für die 68-Jährige kein Spender gefunden werden konnte, suchten die Linzer Ärzte in Nabelschnur-Blutbanken – und wurden in New York fündig. Das 30.000 Euro teure Präparat wurde der Frau per Infusion in den Körper geleitet.

Oberarzt Otto Krieger erklärt: "Nabelschnurblut-Transplantationen sind schwieriger als normale, weil sie nur wenige Zellen enthalten. Die Infektionsgefahr ist für den Patienten wesentlich höher." Die 68-Jährige wurde zuvor mit Chemotherapie und Bestrahlung vorbereitet und leidet immer noch an den Nebenwirkungen der Behandlung.

Aber sie hat überlebt. Schon nach zwei Wochen hatte sich das Blutbild regeneriert, vier Monate nach der Transplantation ist sie leukämiefrei. "Ich hatte tolle Ärzte, die mir Mut machten."

Kronen Zeitung

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