In Innsbruck soll ab dem 3. März mit der Impfung der betagten Bürger begonnen werden. Über 1300 Erstimpfungen wurden bereits durchgeführt. Derzeit würden noch vorwiegend Ärzte und Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich geimpft, wurde am Montag in einer Aussendung mitgeteilt.
Bisher wurden 1343 Erst- und 187 Zweitimpfungen durchgeführt. Sie verliefen reibungslos und ohne Komplikationen. Im Idealfall könnten mindestens 4800 weitere Impfungen bis Freitag, 5. März, durchgeführt werden, durch den Ausbau der Kapazitäten wären in den nächsten zehn Tage sogar 6600 Impfungen möglich.
„Innsbruck ist jederzeit bereit, auch mit großen Mengen umzugehen - wir können in der Messe 750 Impfungen am Tag vornehmen und die Kapazitäten auch weiter ausbauen“, betont Bürgermeister Georg Willi und führt weiter aus: "Verimpft wurden bislang die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca.“
5100 betagte Bürger angemeldet
„Ab dem 3. März werden Innsbrucks Senioren, die älter als 80 Jahre sind, mit dem Biontech/Pfizer-Vakzin geimpft. Insgesamt haben sich 5100 betagte Bürgerinnen und Bürger für diese großangelegte Impfaktion angemeldet“, erklärte Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (ÖVP).
Die Immunisierungen sollen in der Innsbrucker Impfstation in der Messe durchgeführt werden. Die Terminvergabe erfolge über das Stadtmagistrat. „Wir rufen die angemeldeten Senioren einzeln an und vereinbaren einen Impftermin. Wir beginnen mit den ältesten Innsbruckerinnen und Innsbruckern“, sagte Anzengruber.
Von 3. bis 5. März soll in der Impfstation von jeweils 7.15 bis 19 Uhr „durchgeimpft“ werden. Zunächst werden für die Über-80-Jährigen in Innsbruck 1200 Impfungen zur Verfügung stehen. Zudem sollen in der Innsbrucker Impfstation nun auch täglich 3500 Personen aus dem Gesundheitsbereich, darunter auch Rettungssanitäter und Betreuungskräfte aus den Behinderteneinrichtungen, aus ganz Nordtirol geimpft werden.
Quellen: Kronen Zeitung/APA
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