22.02.2021 11:10 |

„Parkett freigeben!“

Tanzschulen leiden: Langsam wird’s eng!

Den Betreibern der Tanzschulen in Kärnten droht die Luft auszugehen. Sie appellieren an die Politik, das Parkett endlich freizugeben.

Lasst uns endlich arbeiten!", fordert die bekannte Tänzerin und Tanzlehrerin Barbara Koitz aus Villach. Seit Monaten dürfe sie ihr Tanzstudio nicht aufsperren. Dabei verfüge dieses über 400 Quadratmeter, eine Frischluftanlage sowie ein ausgeklügeltes Hygiene- und Kurswechselsystem. Zudem würden sich ihre großen und kleinen Tanzschüler an alle Corona-Vorgaben vorbildlich halten, schon allein deshalb, weil sie wieder das Tanzbein schwingen wollen.

“Kinder sitzen vormittags dicht an dicht in der Schule oder im Kindergarten. Zu mir ins Tanzstudio dürfen sie wegen angeblicher Infektionsgefahr aber nicht kommen. Dabei gibt es hier genug Platz für Abstand. Mehr als 25 Quadratmeter pro Paar oder Person.„

Koitz hat auf dem Boden extra Sterne als Abstandsmesser anbringen lassen. Als Tanzkurse kurzzeitig möglich waren, hätten sich alle vorbildlich an die Vorschriften gehalten. Sogar die Dreijährigen hätten es geschafft, sich an den Sternen zu orientieren. “Es ist doch niemand daran interessiert, die Vorgaben zu ignorieren„, beteuert die Tanzexpertin.

Die Politik müsse endlich den Betreibern aller Fitness- und Tanzeinrichtungen sowie auch den Wirten mehr Eigenverantwortung überlassen. “Niemand hat ein Interesse an einer Clusterbildung. - Es reicht einfach!", meint Babsi Koitz.

Claudia Fischer
Claudia Fischer
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