Am 20. Februar vor genau 211 Jahren wurde der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer in Mantua hingerichtet. Ihm wurde an seinem Todestag in Form einer Kranzniederlegung und einer Heiligen Messe in Innsbruck gedacht.
Landeshauptmann Günther Platter, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann und Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler gedachten Hofer gemeinsam mit Raimund Schreier, Abt des Stift Wilten sowie Thomas Saurer, Landeskommandant der Tiroler Schützen, in Form einer heiligen Messe mit Kranzniederlegung vor dem Andreas-Hofer-Denkmal am Bergisel.
Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg
Damit wolle man ein Zeichen gegen das Vergessen setzen, so LH Platter: „Gleichzeitig rufen wir uns an diesem Tag auch die schmerzliche Zerreißung des Landes nach dem Zweiten Weltkrieg in Erinnerung.“ Man solle den Tag zum Anlass nehmen, „die Zivilcourage in der Gesellschaft auch künftig zu beachten und ein stets friedliches Miteinander zu pflegen“.
Der in Tirol historisch gewachsene Zusammenhalt ist gerade in diesen herausfordernden Zeiten noch spürbarer.
Landeshauptmann Günther Platter
Die heilige Messe fand in der Hofkirche statt, in der sich auch das Grabmal Andreas Hofers befindet. Auch am Andreas-Hofer-Denkmal in Mantua fanden sich Vertreter der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino zum Gedenken mit Kranzniederlegung zusammen.
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