"Grenzenlos"

Projekt verbindet die Einwohner von St. Andrä-Wördern

Niederösterreich
09.12.2010 17:56
Einheimische, "Zuagraste", Migranten, Junge oder Alte - so unterschiedlich die Bevölkerung ist, so schwer ist sie meist auch "unter einen Hut" zu bekommen. In St. Andrä-Wördern (Bezirk Tulln) funktioniert das aber mittlerweile blendend. Der Grund: Das Projekt "Grenzenlos", das in regelmäßigen Begegnungen die Gruppen zusammenführt.

Ob gemeinsames Kochen, Fußballspielen oder Singen: Der Verein "Grenzenlos" im Tullnerfeld bringt Menschen unterschiedlichster Herkunft und Altersklassen zusammen. "So verbessern wir das Zusammenleben und erhöhen die Vielfalt in der Gemeinde", sagt Projektleiterin Anna Gruber. Es gibt keine Aufnahmekriterien, jeder ist willkommen.

"Die Organisatoren stellen sich auch immer wieder in den Dienst der guten Sache", weiß Christian Milota, Chef der Landesakademie. So wurden etwa aus dem Verkauf von Kochbüchern und Kalendern Deutschkurse finanziert. Laufend gibt es Veranstaltungen, die stets gut besucht sind. Hilfe und Miteinander stehen dabei im Vordergrund.

von Gernot Buchegger, Kronen Zeitung

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