Mutter mit 64 Jahren
Pensionistin erfüllt sich ihren Babywunsch
Mit 60 Jahren entschloss sich das Ehepaar, noch ein Kind zu bekommen. Doch in der Schweiz wollte man ihnen nicht helfen, berichtet die frischgebackene Mutter in einem Interview mit der Schweizer Zeitung "Blick" (siehe Infobox). In Italien fand das Paar dann schließlich einen Arzt, der es über alle nur erdenklichen Möglichkeiten aufgeklärt hatte.
Da Frauen in diesem Alter keine eigenen Eizellen mehr produzieren können, riet der Arzt zu einer Spenderin. Allerdings sind solche Eingriffe in der Schweiz ebenso wie in Italien verboten, woraufhin der Gynäkologe das Paar nach Russland schickte.
Kein Weg war ihnen zu weit, um ein Baby zu bekommen
"Viele andere Paare kamen ebenfalls dahin, um ein Kind zu bekommen. Nach dem Alter hat dort keiner gefragt", erzählt die Mutter. Der erste Versuch endete jedoch in einer Tragödie. Die damals schon 61-Jährige musste ihr Kind wegen eines Infektes bereits im fünften Monat zur Welt bringen. Das Frühchen war aber noch nicht überlebensfähig.
Doch selbst dieser harte Rückschlag ließ das Paar nicht aufgeben. Nach einem neuerlichen Eingriff wurde Dominique im Herbst 2009 mit 63 Jahren ein zweites Mal schwanger. Um absolut kein Risiko mehr einzugehen, beschloss das Paar, die letzten Monate der Schwangerschaft in Russland zu verbringen. "So konnte ich regelmäßig zur ärztlichen Kontrolle", erzählt Dominique dem "Blick".
"Es war ein unbeschreibliches Gefühl"
Am 15. Juli 2010 war es dann endlich so weit und die kleine Katherine erblickte das Licht der Welt. Bis zur letzten Sekunde hatten die Eltern um ihr Wunschkind gebangt. Es sei ein unbeschreibliches Gefühl gewesen, als sie ihr Neugeborenes endlich in den Armen halten konnten, berichtet das Ehepaar der Schweizer Zeitung.
Das reife Alter spielt für die Eltern keine Rolle, immerhin seien sie jetzt gesund und fit und wer weiß schon, was die Zukunft bringe. Derzeit genießen sie jeden Tag mit ihrem kleinen Mädchen.
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