Seit diesem Monat ist Österreich europaweit das erste Land, das bundesweit einen einheitlichen Notrufannahmeprozess vorweisen kann. In St. Pölten ging die neue NÖ-Landesleitzentrale bereits Ende 2019 in Vollbetrieb. Derzeit arbeiten dort 81 Mitarbeiter, 14 von ihnen nehmen rund um die Uhr die Anrufe entgegen und bearbeiten diese. Mehr als 560.000-mal läuteten im vergangenen Jahr deren Telefone, aus den Gesprächen ergaben sich 123.000 Notfall-Einsätze – das sind im Schnitt 336 pro Tag.
Die Polizei sieht durch die zentrale Notrufabwicklung eine enorme Qualitätssteigerun: „Die Steuerung aller verfügbaren Streifen und Sondereinsatzkräfte ermöglicht eine zielgerichtete und effiziente Alarmierung von Beamten im gesamten Bundesland.“ Durch spezielle Schulungen etwa in der Gesprächsführung wirke sich die neue Landesleitzentrale aber auch positiv für Hilfesuchende am Notruf aus. Derzeit befinden sich zwölf Beamte in Ausbildung.
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