Die Brücke über den Rhein, die die beiden Gemeinden Lustenau und Au verbindet, ist in die Jahre gekommen. An einem Neubau wird derzeit geplant. Die Brücke soll sich sowohl in die Hochwasserschutzpläne als auch in das S 18-Vorhaben einpassen. Frühester Baubeginn ist aber erst 2032.
Seit dem Jahr 1957 ist die Brücke in Lustenau eine viel genutzte Verkehrsverbindung über den Rhein in die Schweiz. Täglich rattern rund 14.500 Fahrzeuge über die Brücke, 1100 davon sind Lkw. In einigen Jahren läuft die Nutzungsdauer des Baukörpers aus, der Kanton Sankt Gallen tüftelt nun gemeinsam mit dem Land Vorarlberg an einer neuen Brücke.
Derzeit kommt es auf der Brücke immer wieder zu Staus – nicht nur wegen des hohen Verkehrsaufkommens, sondern auch deshalb, weil auf der Schweizer Seite Zollamt und Autobahnanschluss recht nahe beisammen liegen. Überlegt wird nun, die Brücke an einem anderen Standort zu bauen, um den Verkehr wieder besser fließen lassen zu können. Bei der Standortfrage müssen auch die Pläne zu dem Hochwasserschutzprojekt "Rhesi" und zur Schnellstraße S 18 bedacht werden.
Aus heutiger Sicht wäre ein Standort im Gebiet zwischen Unterfahr (Höhe Rheinstraße) und Engelkreisel (Höhe Dornbirnerstraße) möglich, die Untersuchungen dazu laufen. Bevor die Bagger auffahren, wird aber noch viel Wasser den Rhein hinunterfließen, denn der Baustart ist für das Jahr 2032 geplant. Davor wird noch ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben werden.
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