Gleich zwei Hubschrauber mussten am Freitag oberhalb von Götzis eingesetzt werden, um eine Gruppe Jugendlicher aus einer schwierigen Situation zu retten. Ein Mädchen war über eine senkrechte Felswand abgestürzt, ein junger Bursche konnte sich mit letzter Kraft an zwei kleinen Bäumen festhalten.
Am Freitag gegen halb zehn Uhr am Vormittag machten sich drei 15-jährige Freunde, zwei Buben und ein Mädchen, auf den Weg zu einem Spaziergang im Bereich St. Arbogast in Götzis. Dort folgten sie einem Pfad und zweigten vom markierten Weg in Richtung Gufler und weiter zum Böskopf ab. Als die Spaziergänger im Bereich Enge auf eine steil abfallende Felswand trafen, begab sich ein Junge alleine über eine steile Rinne rund zwanzig Meter talwärts auf den gelb-weiß markierten Wanderweg.
Die anderen Spaziergänger versuchten oberhalb der Felswand eine Querung im weglosen Gelände durchzuführen. Plötzlich rutschte das Mädchen auf dem stellenweise vereisten und schneebedeckten Waldboden aus. Ihr Begleiter konnte sie nicht mehr festhalten und sie stürzte daraufhin rund 16 bis 18 Meter über eine senkrechte Felswand auf den Waldboden, wo sie direkt neben dem Wanderweg zum liegen kam. Der 15-jährige Bub, der sich noch oberhalb der steilen Felswand befand, fand an zwei kleinen Bäumen Halt und konnte durch die Besatzung des Polizeihubschraubers „Libelle“ geborgen werden. Das Mädchen wurde von den alarmierten Einsatzkräften erstversorgt und mit dem Notarzthubschrauber C8 ins LandeskrankenhausFeldkirch geflogen. Sie wurde unbestimmten Grades verletzt.
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