Massenpanik in China
Schuhband fordert 100 Verletzte an einer Schule
Ausland
01.12.2010 13:16
Ein offenes Schuhband hat an einer chinesischen Schule eine Massenpanik ausgelöst. Ein kleines Mädchen wollte sich bloß seine Schuhe zubinden und wurde dabei von anderen Kindern niedergetrampelt. Die Panik hat sich blitzschnell verbreitet und noch 100 weitere Verletzte gefordert.
Der Unfall ereignete sich in einer Grundschule in Aksu im Nordwesten Chinas. Die Kindergruppe war auf dem Weg zur Turnhalle, als sich das achtjährige Mädchen im Treppenhaus seine Schuhe zubinden wollte. Die anrollende Schülergruppe trampelte das Mädchen nieder und verletzte es schwer. Durch diesen Vorfall ist eine wahre Massenpanik ausgebrochen, bei der 100 Kinder verletzt wurden und 41 sogar ins Krankenhaus gebracht werden mussten. An der Schule werden mehr als 1.800 Kinder unterrichtet.
Aksu liegt rund 650 Kilometer südwestlich von Urumqi, der Hauptstadt der muslimisch geprägten Region Xinjiang.
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