Im Großeinsatz

Autolenker machen den Pflugfahrern einige Probleme

Kärnten
29.11.2010 17:57
Frau Holle hat am Wochenende mit ihrer weißen Pracht nicht gegeizt. Für die Räumkommandos auf Autobahnen, Landes- und Gemeindestraßen bedeutete das Dauerstress. Bis Montag früh waren Schneepflüge, Bagger und Lkws im Einsatz, um die wichtigsten Verbindungsstraßen wieder problemlos befahrbar zu machen.

"Zwischen 19 und etwa 21 Uhr war der Niederschlag am schlimmsten. Aber zum Glück mussten keine Autobahnen gesperrt werden", erklärt Hannes Zausnig, Leiter des Winterdienstes der Asfinag.

Probleme mit sorglosen Autolenkern
Auf den Autobahnen wurden wegen des Schneefalls binnen weniger Stunden 1.500 Tonnen Streusalz aufgebracht. 43 Fahrzeuge standen im Räumeinsatz. Probleme machten aber sorglose Autolenker. Zausnig: "Zu hohe Geschwindigkeit, mangelnder Abstand und Sommerreifen waren die Ursache für die vielen Unfälle. Einige überholten sogar unsere Pflüge – ein Wahnsinn!"

Auch abseits der Autobahnen ist es diesmal gelungen, die Straßen bis in die Morgenstunden vom Schnee zu räumen. "500 Mitarbeiter sind für den Winterdienst auf Landes- und Bundesstraßen zuständig. In einem Winter werden durchschnittlich bis zu 30.000 Tonnen Salz verbraucht", weiß Volker Bidmon, Leiter der Abteilung Straßen- und Brückenbau des Landes.

Einige umgestürzte Bäume sorgten allerdings im Raum Völkermarkt noch Montag früh für Behinderungen. Mehrere Feuerwehren mussten ausrücken, um die Straßen vom Bruchholz zu befreien.

von Katrin Fister, "Kärntner Krone"

Viele Unfälle haben sich auf schneebedeckten Fahrbahnen ereignet - siehe Infobox.

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