"Die Märkte sind voll, es sind unglaublich viele Autos auf den Straßen", fasste es Rainer Troy von der Bregenzer Wirtschaftsgemeinschaft "WIGEM" zusammen: "Wenn es schön verschneit ist, sind die Weihnachtsmärkte die Hauptattraktion." Bei den Umsätzen, pflichtete ihm auch sein Dornbirner Kollege Fritz Schenk bei, "haben wir noch nicht viel gemerkt. Es war ein eher normaler Samstag. Die Ansage, dass die Leute in diesem Jahr zehn Prozent mehr für Weihnachtsgeschenke ausgeben wollen, die muss wohl in den Dezember geschoben werden."
Richtig los geht's ab dem zweiten Einkaufssamstag
Sorgen muss sich der Vorarlberger Einzelhandel keine machen, denn erfahrungsgemäß werden die Geschäfte vor allem ab dem zweiten Einkaufssamstag gestürmt. Schenk: "Wir mussten heute noch keine Geschenke verpacken, aber so langsam kommt das Weihnachtsgefühl auf." Das größte Einkaufszentrum des Landes, der Messepark in Dornbirn, konnte hingegen bereits von einem gelungenen Auftakt berichten. Geschäftsführer Burkhard Dünser: "Das Wochenende ist gut gestartet. Das Wetter hat uns begünstigt, durch den ersten Schnee ist der Sportartikelhandel sehr gut gestartet, aber auch Spielwaren und Elektrogeräte wurden gut nachgefragt. Bei den Geschenkgutscheinen war die Nachfrage sogar noch höher als im Vorjahr. Wir sind deshalb sehr zuversichtlich, dass es heuer ein Top-Weihnachtsgeschäft wird."
Auch im Einkaufszentrum "Zimbapark" bei Bludenz stimmten Frequenz und Kasse: "Der rechtzeitige Wintereinbruch hat bei Sportartikeln und Winterbekleidung für gute Geschäfte gesorgt", erklärte Geschäftsführer Walter Simma.
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