26.01.2021 21:20 |

Ö im Mittelfeld

Schotten laut Studie am häufigsten stark betrunken

Schotten und Engländer sind laut einer internationalen Studie am häufigsten schwer betrunken. Mit 33,8-mal in einem Jahr lagen die Schotten knapp vor den Engländern (33,7), so die in London veröffentlichte Global Drug Survey. Dafür waren Ende 2019 mehr als 90.000 Menschen in 25 Ländern befragt worden. Österreich liegt bei den starken Trinkern im Mittelfeld.

Am dritthäufigsten stark betrunken waren die Australier mit 32 alkoholischen Eskapaden, gefolgt von den Skandinaviern in Dänemark (31,3) und Finnland (30,4). Österreich landete mit 20,5 Räuschen im Mittelfeld. Das Betrinken war in der Studie so definiert: Es wurde so viel getrunken, dass physische und mentale Fähigkeiten massiv beeinträchtigt waren - etwa Gleichgewichtssinn oder Sprache.

Erste Daten für das Corona-Jahr 2020 hatte das Forschungsteam um den britischen Psychiater Adam Winstock bereits im Herbst des Vorjahres - gespeist aus Umfragewerten vom Mai und Juni - veröffentlicht. Daraus ging hervor, dass die Menschen im Vergleich zur Zeit vor Corona deutlich häufiger zu Alkohol greifen: 43% sagten, mehr zu trinken als vor der Pandemie. Als Hauptgrund gab ein Großteil der Befragten an, schlicht mehr Zeit dafür zu haben (42%) und häufiger gelangweilt zu sein (41%).

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