Den Gewinn werde man wieder in Grundstücke, Neubauten und Instandsetzungsmaßnahmen reinvestieren, versprach der Geschäftsführer. 2009 habe man 20,9 Millionen Euro für Neubauten eingesetzt, "dies bedeutet nahezu eine Verdoppelung gegenüber 2008 mit 11,8 Millionen Euro", so Lorenz. Der Bedarf an gemeinnützigen Mietwohnungen befinde sich generell im Steigen, daher werde die Vogewosi in den kommenden zwei Jahren voraussichtlich bis zu 280 Wohnungen fertigstellen, sagte der Geschäftsführer. 2009 kamen vier Vogewosi-Anlagen-Projekte mit insgesamt 130 Wohnungen zum Abschluss, 15 Anlagen wurden um 10,4 Millionen Euro instand gesetzt.
Modern: Wohnungen im ländlichen Raum
Ein weiterer anhaltender Trend ist laut Lorenz "Bauen im ländlichen Raum". Lediglich zwei der insgesamt neun derzeit im Bau befindlichen Anlagen würden in Vorarlbergs Städten realisiert. In den ländlichen Gebieten baue man immer öfter kleinere Anlagen, obwohl die Baukosten im Verhältnis zu großen Siedlungen deutlich höher seien. Dank großzügiger Wohnbauförderung und hoher Finanzkraft seien diese Anforderungen aber zu bewältigen, unterstrich Lorenz.
Rückgang nicht in Sicht
Aufsichtsratsvorsitzender Günter Lampert zeigte sich erfreut darüber, dass sich die Bewohner der Vogewosi-Bauten in den Häusern offenbar wohlfühlten. Die Vogewosi habe keine Wohnungsleerstände und nur eine sehr geringe Fluktuation zu verzeichnen. "In den vergangenen Jahren sind die Zahlen der Wohnungswechsel konstant geblieben. 2010 rechnen wir sogar mit einem Rückgang von rund 15 Prozent gegenüber 2009", sagte Lampert. Die Vogewosi verwaltet nach eigenen Angaben aktuell insgesamt 15.514 Wohnungen in 45 Gemeinden.
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