Zwar wurden von deutschen (minus 2,7 Prozent) und österreichischen Gästen (minus 1,1 Prozent) weniger Urlaubstage gebucht als 2009, gemeinsam zeichneten sie mit rund 2,4 Millionen Übernachtungen aber für über 70 Prozent der Nächtigungen verantwortlich. Dass am Ende ein Plus bei den Übernachtungszahlen erreicht wurde, war auf eine positive Entwicklung bei den Urlaubern aus der Schweiz, den Niederlanden und Großbritannien zurückzuführen.
Während Hotels, Gasthöfe und Pensionen in den Sommermonaten mit über zwei Millionen Nächtigungen einen Zuwachs von 3,5 Prozent verzeichneten, blieben die anderen Beherbergungsbetriebe hinter den Werten von 2009 zurück. Im Hinblick auf die Regionen durfte sich vor allem Bludenz freuen (plus 7,6 Prozent), in der Arlberg-Region nahm die Zahl der Übernachtungen hingegen um 6,9 Prozent ab. Die durchschnittliche Verweildauer verringerte sich auf 3,58 Tage (2009: 3,61 Tage).
Christian Schützinger, Geschäftsführer der Vorarlberg Tourismus GmbH, zeigte sich angesichts der Zahlen zufrieden. "Einen Gästerekord hätten wir nach den vorsichtigen Einschätzungen zu Beginn der Saison nicht erwartet", sagte Schützinger.
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