Der Angeklagte soll sich durch Umschichtungen auf Konten von fünf Kunden bereichert haben, die zum Teil aus dem Ausland kamen und das Geldinstitut nur selten aufsuchten. Bei einer internen Kontrolle flogen die Umbuchungen aber auf. Die abgezweigten Gelder soll der 51-Jährige bei diversen Lotteriespielen verloren haben. Einen Teil des Schadens hat der Angeklagte zwar bereits wieder beglichen, der Fehlbetrag beläuft sich aber immer noch auf knapp 532.000 Euro. Beim Prozess am Dienstag zeigte sich der Mann reumütig und geständig. Er versprach, sich einer Therapie zu unterziehen.
Das Gericht verurteilte den 51-Jährigen schließlich zu einer Haftstrafe von drei Jahren, zwei davon auf Bewährung. Mildernd wirkten sich bei der Strafbemessung das Geständnis, die teilweise Schadenswiedergutmachung und die Spielsucht des Mannes aus. Erschwerend war, dass der Schaden exorbitant hoch ist.
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