Zusätzliche Fahrten:

Gedränge im Schulbus ist nach Lockdown beendet

Niederösterreich
18.01.2021 16:45
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone
Die Schulbus-Linie 769 in Richtung Waidhofen an der Thaya platzte seit vergangenem Herbst trotz mehrerer ähnlicher Kursführungen in der Früh aus allen Nähten. Über eine „untragbare Situation“ klagten betroffene Schüler und Eltern, ebenso manche Busfahrer. Jetzt gibt es eine Lösung für die Zeit nach dem Lockdown.

Dichtgedrängt standen Kinder standen im Oktober noch im morgendlichenSchulbus 769 im Bezirk Waidhofen an der Thaya. Das Unfallrisiko wäre bei einer Notbremsung immens hoch gewesen, berichteten auch Sachkundige über die Situation auf dieser Linie. Manchesmal konnten Chauffeure des heillos überfüllten Busses von Groß Siegharts nach Waidhofen den Kindern in Matzles nur noch zuwinken – denn einsteigen hätten sie niemand mehr lassen können.

Mit Ende des Lockdowns wird das Problem wieder aktuell. Ab 8. Februar sollte es dann aber auch gelöst sein, weil ein zusätzlicher Bus mit 40 Sitz- und 30 Stehplätzen eingesetzt wird. „Das Land finanziert diese Verbindung, womit das aktuelle Kapazitätsproblem auf dieser Route gelöst sein dürfte“, sagt Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko. Er appelliert an potenzielle Fahrgäste, das neue Angebot entsprechend zu nutzen.

René Denk, Kronen Zeitung

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