"Icn haben 2 Chinder Kldinen Ndine Frdu ist totn in Unfdl Haben kiene Moghchkieit zum leben normal. Bitte hilfen mit allees Danke." Oder: "Ich habe eine Bitte: Können Sie uns helfen, weil wir in April unsere Haus in Rumänien beim Hochwasser verloren haben. ich habe vier Kinder und finde keine Arbeit mehr Zuhause. Vielen Dank."
Zettel dieser Art hielten Bettler - vornehmlich aus Osteuropa - Passanten in Tirol unter die Nase und versuchten Mitleid zu erwecken. Doch das Geld landet nur selten bei den Bedürftigen.
Dubiose Hintermänner schrecken auch davor nicht zurück, Kinder und junge Frauen für ihre Zwecke einzuspannen. "Sie schicken Minderjährige in der Stadt aus, die Passanten vermeintlich gratis Rosen anbieten. Wer dann zugreift, wird ziemlich aggressiv von Freunden zum Zahlen aufgefordert", berichtet Elmar Rizzoli, Leiter der Mobilen Überwachungsgruppe.
Hausieren neue Strategie
Neue Strategie scheint es zu sein, von Haus zu Haus zu gehen. "In Innsbruck verlagerte sich in den letzten Monaten die Szene aus der Innenstadt in die Wohngebiete, wo die Bettler von Wohnungstüre zu Wohnungstüre unterwegs sind. Zuletzt waren sie insbesonders in Amras, Igls und Vill aktiv", berichtet Rizzoli. 90 Rumänen sind in Innsbruck als Bettler aktenkundig. Das vor Kurzem geräumte Lager in Wattens war ihres.
Kronen Zeitung
Symbolbild
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