Das Budget ist knapp. Sämtliche Straßenprojekte wurden deshalb einer Prüfung unterzogen. "Mit einem für das Burgenland äußerst erfreulichen Ergebnis", hieß es seitens der SP. Nach der Einigung über den Weiterbau der S31 Süd gibt es jetzt auch für die S7 grünes Licht.
Errichtet wird die Schnellstraße von der Südautobahn bei Riegersdorf (Steiermark) bis nach Heiligenkreuz an der ungarischen Grenze in zwei Abschnitten. Mit dem ersten Teil wird bereits 2011 gestartet – Kostenpunkt: 431 Millionen Euro.
UVP für zweites Teilstück noch ausständig
Für das zweite Streckenstück (Baubeginn 2014) sind weitere 130 Millionen Euro vorgesehen. "Die 29 Kilometer lange Schnellstraße wird die Bevölkerung entlang der Bundesstraße entlasten und den Wirtschaftsstandort Südburgenland attraktiver machen", ist SP-Abgeordneter Ewald Schnecker überzeugt. Ausständig ist allerdings noch der abschließende Bescheid über die Umweltverträglichkeitsprüfung.
Kritiker: Bund wirft "unnötig" Geld hinaus
Kritik an dem Straßenbauprojekt hagelt es einmal mehr von der Bürgerinitiative "Allianz gegen die S7". Anrainer im Feistritz- und Lafnitztal hätten sich bei Volksbefragungen gegen die Schnellstraße ausgesprochen, wettern die Gegner. "Während bei Familienbeihilfen, Pflegegeld und der Bildung gespart wird, wirft der Bund hier unnötig Geld hinaus", sagte Sprecherin Christiane Brunner. Man wolle alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um das Projekt doch noch zu verhindern.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.