Wackers "Eskimo"

Mitspieler frieren, aber Spanier Inaki “liebt” Kälte in Tirol

Tirol
19.11.2010 09:20
Wer ist der coolste Wacker-Spieler? Keine Frage: Inaki Bea Jauregi. Weil der 32-Jährige beim Match auch in den brenzligsten Situationen scheinbar nicht aus der Ruhe zu bringen ist. Und weil der Baske die kühleren Temperaturen liebt. Auch am Donnerstag im Training trat "Inackti" mit kurzer Hose und kurzem Leiberl an.

Für einen Novembertag relativ warm - meinte am Donnerstag zumindest der Wetteransager im Radio. Aber die Betonung lag auf "relativ". Zwei bis vier Grad am Morgen, sieben bis zehn Grad um die Mittagszeit – das waren die Temperaturen am Donnerstag in der Tiroler Landeshauptstadt. Da griff die Mehrzahl der Innsbrucker gern zu Pullovern, zu dicken Anoraks, zu Schals.

Auch beim Wacker-Training war zumindest Langarm angesagt. Die meisten schlüpften zudem in die Trainingsjacke, einige (darunter das Trainerteam) kramten nach Kappen. Und der spanische Gast Oscar Sanchez nahm gerne das Offert von Handschuhen an.

Einer brauchte das alles nicht: Inaki Bea Jauregi kam in der derselben Adjustierung auf den Trainingsplatz wie vor drei Monaten bei gut 25 Grad mehr: Kurze Hose, kurzärmeliges Leiberl. "Ich glaube, das ist gar kein Spanier, das ist ein Eskimo", unkte Individual-Trainer Stefan Rapp.

"Kalt? Nein, ich habe drei Jahre in Valladolid gespielt. Dort war's kalt. Kälter als hier", meinte der Abwehrboss. Aber selbst das ist relativ: Am Donnerstag lagen die Temperaturen in Kastilien zwischen drei und elf Grad. Relativ ähnlich. 

von Georg Fraisl, Tiroler Krone

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