„Die Leute blicken zunehmend mit Sorge in die Zukunft. Fragt man sie nach der erwarteten weiteren Entwicklung des persönlichen Lebensstandards, scheint die Krise vermehrt im Alltag angekommen zu sein“, fasst ÖVP-Landespolitiker Wolfgang Hattmannsdorfer Ergebnisse einer Umfragenserie des Institutes M&R im Auftrag der Landes-ÖVP zusammen. Im November 2019 waren die Optimisten mit 30 Prozent noch deutlich häufiger als die Pessimisten mit 21 Prozent.
Im Juni 2020 hat sich das zu drehen begonnen: 20 Prozent Pessimisten, 18 Prozent Optimisten. Und im Dezember ist das noch weiter auseinandergegangen. Nur noch 16 Prozent blicken, ihren eigenen Lebensstandard betreffend, zuversichtlich in die Zukunft, 25 Prozent aber rechnen mit Verschlechterungen. Der große Rest, 57 Prozent, glaubt, die Verhältnisse würden gleich bleiben. Trotzdem war die Zufriedenheit mit der Politik beim Umfragezeitpunkt in der ersten Dezemberhälfte per Saldo immer noch hoch, wenn auch auf Ebene der Landesregierung deutlich höher, als mit der Bundesregierung.
Kurzer Wahlkampf
2021 ist in unserem Bundesland ein Wahljahr. „Was die Oberösterreicher jetzt sicher nicht brauchen, sind neun Monate Wahlkampf. Der soll angesichts der aktuellen Herausforderungen so kurz wie möglich sein“, meint Hattmannsdorfer in Richtung der anderen Parteien im Land.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.