Empfang bei Nacht
Waffenhändler Bout auf US-Flughafen eingetroffen
Russland hatte die Auslieferung Bouts zuvor als ungesetzlich kritisiert und politischen Druck aus den USA auf Thailand dafür verantwortlich gemacht. Der 43-Jährige war im März 2008 in einem Luxushotel in Bangkok festgenommen worden.
Lebenslange Freiheitsstrafe droht
Die USA werfen Bout illegale Waffengeschäfte unter anderem mit den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) vor. Ihm droht im Falle einer Verurteilung in den USA eine lebenslange Freiheitsstrafe. Russland hingegen hat Bout als einen unbescholtenen Geschäftsmann bezeichnet und seine Freilassung verlangt.
Experten zufolge könnte Bout über intime Kenntnisse hinsichtlich russischer Militär- und Geheimdienstoperationen verfügen, die bei einem Prozess in den USA zur Sprache kommen könnten. Der Auslieferung war ein juristisches Tauziehen vorausgegangen.
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