31.12.2020 11:08 |

Covid-Jahreswechsel

Blauer Mozart statt Pyro: So wird Silvester 2020

Corona-Lockdown statt Silvesterparty mit rauschendem Feuerwerk: Der Jahreswechsel verläuft heuer gänzlich anders als gewohnt. Doch wie feierwütig sind die Salzburger am letzten Tag des Jahres? Die Polizei wird die Ausgangsbeschränkungen kontrollieren, Corona-Sündern drohen Strafen bis zu 1450 Euro.

Die Statue am Mozartplatz erleuchtet in Blau, auch die Fassade des Schlosses Mirabell erstrahlt in verschiedenen Farben. Mehr gibt es für Fußgänger, die in der Silvesternacht durch die Salzburger Innenstadt spazieren, nicht zu sehen. Doch ist das Verlassen der eigenen vier Wände in Zeiten von Corona und Lockdown überhaupt erlaubt?

Ja, ist es. Zwar gelten die Ausgangsbeschränkungen auch zum Jahreswechsel – laut Verordnung darf der Wohnraum aber zur „körperlichen und psychischen Erholung“ verlassen werden. Das Abschießen von Feuerwerksraketen fällt nicht darunter und ist in den meisten Ortsgebieten verboten, die „Krone“ berichtete. Ausnahmen gibt es nur in wenigen Gemeinden. Groß-Feuerwerke fallen aus, auch in der Mozartstadt.

Die Polizei geht daher im ganzen Bundesland von einer ruhigen Nacht aus. Streifen werden die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen überwachen. Bei Verstößen drohen Strafen bis zu 1450 Euro. Aber: „Die Salzburger verhalten sich bislang äußerst kooperativ. Viele werden Mitternacht wohl gar nicht abwarten und früher schlafen gehen“, heißt es seitens der Polizei.

Ein frommer Wunsch? Die Silvesterfeierlichkeiten werden sich wohl in die eigenen vier Wände verlagern. Private Treffen sind erlaubt, aber: Ein Haushalt darf laut Covid-Verordnung nur eine einzige weitere Person empfangen. Diese „1+1“-Regel gilt noch bis zum Ende des Lockdowns.

Nikolaus Klinger
Nikolaus Klinger
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