Illegal errichtet
66 Tote bei Einsturz von Haus in Neu Delhi
Das Gebäude im Arbeiterviertel Laxmi Nagar, in dem laut Berichten zahlreiche Wohnungen und zwei Geschäfte untergebracht waren, stürzte am Montagabend ein. Die Nacht hindurch suchten Feuerwehrleute und Bewohner in den Trümmern teils mit bloßen Händen nach Verschütteten. Wie die indische Nachrichtenagentur PTI berichtete, waren aus den Schuttmassen Hilferufe zu hören.
Erschwert wurden die Rettungsarbeiten allerdings durch Stromausfälle. Zudem fehlte es an schwerem Gerät. Bagger konnten den Unglücksort durch die engen Gassen nur schwer erreichen.
Haus vermutlich illegal errichtet
Das Gebäude sei vermutlich illegal erbaut worden, sagte die Bevollmächtigte der Stadt, Sheila Dikshit, dem Nachrichtenkanal NDTV. Sie warf dem Bauherren "Fahrlässigkeit" vor. Ein Polizist sagte AFP, der Besitzer des Hauses sei bereits ermittelt worden und werde in Kürze vernommen. Behördenvertretern zufolge könnten die Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen die Bausubstanz geschwächt haben. Neu Delhi wird derzeit von einigen der schwersten Monsunregen seit Jahrzehnten heimgesucht. Der Fluss Yamuna trat bereits über die Ufer.
Die Einhaltung der Bauvorschriften werden in der indischen Hauptstadt lax gehandhabt. Zudem hat die Baubranche mit Korruption zu kämpfen. Immer wieder werden minderwertige Materialien eingesetzt.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.