Skifahren als Ausrede

Innviertler raste mit mehr als 200 km/h zur Piste

Oberösterreich
27.12.2020 17:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Er wollte wohl der Erste auf der Piste sein: Ein Innviertler (23) raste mit mehr als 200 Stundenkilometer über die Tauernautobahn Richtung Skigebiet. Dass ihm eine Zivilstreife am Auspuff klebte, bemerkte er zu spät und er ist für die kommende Zeit Fußgeher.

Am 26. Dezember 2020 konnte ein 23-jähriger Lenker von einer Zivilstreife aus dem Verkehr gezogen werden. Der Oberösterreicher fuhr mit seinem Pkw auf der Tauernautobahn (A10) in Fahrtrichtung Villach mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 208 km/h. Der Lenker wurde bei der Kontrollstelle Kuchl angehalten. Der 23-Jährige gab als Rechtfertigung an, dass er am Weg zum Schifahren sei.

Beifahrerin fuhr weiter
Dem Lenker wurde an Ort und Stelle der Führerschein abgenommen und das Fahrzeug durch die Lebensgefährtin, welche als Beifahrerin im Fahrzeug war, weiter gelenkt. Ein durchgeführter Alkotest verlief negativ. Der Innviertler wird angezeigt.

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