Die Woche hatte in Sachen Verkehr gut begonnen. Wie berichtet, wurden bei einem Treffen in Wien die Verträge für den Ausbau der Lokalbahnen unterschrieben und so hunderte Millionen Euro an Bundesmittel für die Öffis gesichert.
Diese sollten eigentlich mit Jahresende von der Salzburg AG losgelöst in einer eigenen Stadt-Land-Gesellschaft verkehren – zumindest war das der Plan von Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Im Jänner hatte der das Jahresende als Ziel ausgegeben.
Schon relativ früh wurde klar, dass diese Frist nicht halten wird. Offiziell wurde das Vorhaben durch die Corona-Krise gebremst. Denn es gibt noch einige Hürden zu überwinden, wenn die angekündigte Ausgliederung der Verkehrssparte gelingen soll. Dabei geht es natürlich vor allem um den Preis.
„Derzeit wird die Bewertung selber bewertet“, heißt es aus dem Büro von Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Dies soll im ersten Quartal 2021 abgeschlossen sein. Laut Insidern kann man davon ausgehen, das die Bewertung höher ausfallen wird, als das Land bereit wäre zu zahlen.
Stadtvize Bernhard Auinger hat nun vorgeschlagen innerhalb der Salzburg AG eine eigene Gesellschaft für den Verkehr zu gründen. Damit hätten Stadt und Land wieder das Problem, dass mit der oberösterreichischen Energie AG ein Mitbesitzer von einem Unternehmen, das Profit orientiert ist, mitreden könnte.
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