Planung läuft

Impfstoff gegen Covid wird nicht frei wählbar sein

Oberösterreich
19.12.2020 07:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

In der ersten Impfwelle ab 12. Jänner werden Bewohner und Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen durch Ärzte und Personal von Krankenanstalten geimpft. Dafür bekommt OÖ 40.000 Dosen. Das ist aber nur die erste Teilimpfung, wann die zweite sein wird, steht - laut Krisenstab des Landes OÖ - noch nicht fest.

 Weil es sich um den neuartigen RNA-Impfstoff von Pfizer handelt, muss er bei minus 70 Grad angeliefert werden. „Er wird dann gelöst, dadurch erst impffähig und muss binnen weniger Tage verimpft werden“, erklärt Thomas Veitschegger, Präsident der Apothekerkammer OÖ.

Phase 2 für Risikopatienten
In der Phase 2 ab Februar kommen Risikopersonen, sowie Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur dran. Hier werden Hausärzte eingebunden. In Phase 3 ab April soll Impfstoff für die breite Bevölkerung da sein. Die Impfung soll bei Ärzten und in Form von lokalen Impfstellen angeboten werden.

Logistik in Planung
Andere Vakzine könnten bereits zugelassen sein. Wird man den Impfstoff wählen können? „Aus jetziger Sicht nicht, es wird sich nach Verfügbarkeit richten“, heißt es aus dem Krisenstab. Obwohl noch ungewiss ist, wieviel Impfstoff in Summe kommen wird, plant man schon die Logistik .

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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