Nicht nur als Hort des Glaubens ist Stift Melk von großer Bedeutung. Es ist auch wichtiger Wirtschaftsbetrieb und spürt die Coronakrise.
Als geistliches und geistiges Zentrum der Wachau ist Stift Melk zugleich ein Wirtschaftsmotor in der Region. Immerhin lockte das barocke Juwel im vergangenen Jahr 560.000 Besucher an. Corona-bedingt werden es heuer um satte 85 Prozent weniger sein. Entsprechend enorm sind die Umsatzeinbußen. „Als Unternehmen und als Arbeitgeber stoßen wir an unsere Grenzen“, sagt Wirtschaftsdirektor Karl Edelhauser. Aber mit nunmehr längeren Öffnungszeiten – um genug Raum für die Sicherheitsmaßnahmen zu haben – sowie Kurzarbeit ist man bemüht, alle Jobs im Betrieb zu erhalten. Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten sind nun von 11 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 15 Uhr möglich.
Christoph Weisgram, Kronen Zeitung
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