Bei Vorderstoder:

Bergsteigerin (75) stürzte 15 Meter Hang hinab

15 Meter tief stürzte eine 75-jährige Bergsteigerin auf einem Gipfel bei Vorderstoder ab. Sie wurde ins das Welser Klinikum geflogen.

Eine 75-Jährige aus Wels stieg am 30. November 2020 vormittags gemeinsam mit zwei 67-jährigen Begleiterinnen von Vorderstoder über die Vordertambergau zunächst zur Aussichtsplattform der Hirschmauer auf. Von der Hirschmauer wanderten die Damen anschließend durch wegloses Gelände in Richtung des namenlosen Westgipfels weiter. Die Wanderung sollte dann auf den Gipfel des Tamberg und anschließend über den bekannten Dr. Hackl-Steig wieder zurück zum Ausgangspunkt führen. Auf einer Seehöhe von ca. 1313 m löste sich unter den Füßen der Frau ein Stein. Dadurch stürzte sie ca. 10 bis 15m ab und verletzte sich schwer.

Begleiterinnen rief Notruf 140
Ihre Begleiterinnen verständigten unverzüglich über den Alpinnotruf 140 die Bergrettung. Unweit von den drei Wanderinnen stieg ein 69-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf ebenfalls über wegloses Gelände in Richtung Tamberg auf. Auch er kam der Schwerverletzten zur Hilfe.

Schwierige Standortbestimmung
Der Standort der verletzten Person konnte vorerst nur schwer ermittelt werden. Dem 69-Jährigen gelang es, durch Rückwärtseinschneiden, ein Orientierungsverfahren mit der Bussole zur Bestimmung des eigenen Standortes im weglosen Gelände durch zwei bekannte Geländepunkte, ihre ungefähre Position zu bestimmen. Mehrere Personen der Bergrettung Vorderstoder, unter ihnen ein Arzt, stiegen zur Verletzten auf und leisteten Erste Hilfe. Die Rettung erfolgte aufgrund der starken Schmerzen und des Verletzungsmusters durch den Rettungshubschrauber Martin 3. Die Verunfallte wurde ins Klinikum Wels geflogen.

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