Corona-Massentests

In Wien gibt‘s Probleme, OÖ wartet auf Antworten

Zwei Probegalopps für die Massentest in Oberösterreich vom 11. bis zum 14. Dezember laufen am kommenden Wochenende bei den Lehrertests und der Massenuntersuchung in Wien. Hier gibt es allerdings Computer-Probleme, und daher wurde der Beginn von Mittwoch auf Freitag verschoben.

Diese Software-Pannen sind dann hoffentlich behoben, wenn die Oberösterreicher an der Reihe sind. Dann soll ein allgemeines Anmelde-Werkzeug im Internet zur Verfügung stehen, um sich bei einer möglichst wohnortnahen Teststation – in OÖ werden nach derzeitigem Wissensstand rund 570 Teststraßen aufgebaut – für einen Termin vormerken zu lassen. Zuerst geht es für die Angemeldeten zum Antigen-Schnelltest. Ist der positiv, wird die Person weiter zur PCR-Teststraße geleitet.

„Warten auf Unterstützung des Bundes
Wer für was genau verantwortlich sein wird, ist in Oberösterreich noch nicht geklärt. Bei der Stadt Linz rechnet man damit, dass der Magistrat für die Abwicklung der in der Landeshauptstadt vorgesehenen 75 Teststraßen, die zentral in der Arena und im Design Center sowie in Volkshäusern oder Turnsälen eingerichtet werden, verantwortlich ist. „Wir warten seit zwei Wochen auf wesentliche Antworten und Unterstützung des Bundes. Die Stadt plant mit dem Land in alle Richtungen, um alle Eventualitäten abfedern zu können“, sagt Bürgermeister Klaus Luger. Heute oder morgen soll es von Wien Informationen über den Ablauf geben.

Verteilung der Test-Kits
Das Bundesheer, das für die Lehrer-Tests zuständig ist, wickelt bei der Massenuntersuchung einen Teil der Logistik ab: Es bringt die Test-Kits von Wien in die Kaserne Wels, von wo sie in die Bezirke verteilt werden – wer dort die weitere Verteilung übernimmt, war bis Sonntag noch nicht geklärt.

Markus Schütz
Markus Schütz
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